Batavia an Land: Verfolgen Sie die Bewegung

Batavia aan land

Letzte Aktualisierung: 25. August 2026

Status: Letzte Besuchswoche

Die Planung

30. August – Letzter Besichtigungstag

Dies ist der letzte Tag, an dem Besucher die „Batavia“ besichtigen können, solange das Schiff noch im Wasser liegt. Danach wird das Schiff für die Abfahrt vorbereitet.

19. September – Letzte Fahrt nach Amsterdam

Die „Batavia“ wird mit Masten und allem Drum und Dran von Schleppern nach Amsterdam gebracht. Die Fahrt wird voraussichtlich etwa acht Stunden dauern. Das Schiff bleibt während dieser Fahrt auf eigenem Rumpf schwimmend.

Um den 1. Oktober – Zurück in Lelystad

Nach den Arbeiten in Amsterdam kehrt die „Batavia“ nach Lelystad zurück. Diesmal steht das Schiff in einer großen Stahlträgerkonstruktion auf einem Ponton.

2. Oktober – Die „Batavia“ wird an Land gebracht

Mit einem computergesteuerten Transportfahrzeug wird die „Batavia“ vom Ponton gefahren und an ihren neuen Standort auf dem Museumsgelände gebracht. Dort wird das Schiff gut acht Meter höher stehen als derzeit.

Bitte beachten Sie: Alle Angaben sind unter Vorbehalt. Das Wetter, der Wasserstand auf dem Markermeer und die Planung des Trockendocks können den Ablauf beeinflussen. Bitte informieren Sie sich daher regelmäßig auf dieser Seite über den aktuellen Stand.

Häufig gestellte Fragen zur Verlegung der „Batavia“

Warum wird die „Batavia“ an Land gebracht?

Die „Batavia“ befindet sich in einem prekären Zustand und benötigt umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen. An Land kann das Holz besser trocknen, das Schiff kann besser vor Witterungseinflüssen geschützt werden und die Instandhaltungsarbeiten können gezielter durchgeführt werden. Auf diese Weise bleibt die „Batavia“ für künftige Generationen erhalten.

Wie wird die „Batavia“ verlegt?

Die „Batavia“ wird zunächst von Lelystad nach Amsterdam geschleppt. Dabei bleibt das Schiff selbst im Wasser schwimmen, und die Masten bleiben stehen. In Amsterdam wird die „Batavia“ in eine speziell entworfene Stahltragkonstruktion gesetzt. Anschließend kehrt das Schiff auf einem Ponton nach Lelystad zurück. Dort wird es mit einem computergesteuerten Transportfahrzeug, einem SPMT, vom Ponton zu seinem neuen Standort gefahren.

Wo wird die „Batavia“ stehen?

Die „Batavia“ erhält einen neuen Standort direkt neben dem Museum Batavialand. Das Schiff wird dort auf einem Betonfundament stehen, gut acht Meter höher als an seinem derzeitigen Standort.

Wie groß und schwer ist die „Batavia“?

Die Batavia ist 56,6 Meter lang, 10,5 Meter breit und einschließlich der Masten 30,5 Meter hoch. Ohne Ballast wiegt das Schiff etwa 646 Tonnen. Die speziell entworfene Stahltragkonstruktion, auf der das Schiff stehen wird, wiegt zusätzlich gut 87 Tonnen.

Steht der Umzug im Zusammenhang mit der Modernisierung des Museums Batavialand?

Ja. Der Umzug ist der erste sichtbare Schritt im Rahmen der umfassenden Erneuerung des Museums Batavialand. Künftig werden das Schiff, die Werft und die Ausstellungen an einem Standort vereint sein. Das erneuerte Museum Batavialand wird voraussichtlich Ende 2028 eröffnet.

Wann kann ich die „Batavia“ wieder besuchen?

Nach der Verlegung an Land werden zunächst Wartungsarbeiten durchgeführt. Außerdem wird die „Batavia“ so schnell wie möglich hergerichtet, um Besucher wieder sicher empfangen zu können. Wann das Schiff genau wieder für Besichtigungen geöffnet ist, steht noch nicht fest. Sobald diesbezüglich mehr Klarheit herrscht, werden wir dies auf dieser Seite bekannt geben.

Wer verlegt die „Batavia“?

Die Verlegung der „Batavia“ ist ein Großprojekt, bei dem verschiedene Auftraggeber und spezialisierte Unternehmen zusammenarbeiten.

Auftraggeber sind:
Museum Batavialand
Stadt Lelystad
Provinz Flevoland
Staatliche Behörde für Kulturerbe

Ausführende Partner sind:
Damen Shiprepair: Arbeiten im Trockendock und Platzierung der „Batavia“ in der Stahltragkonstruktion
Trans Global Projects: Projektmanagement
Koninklijke Van der Wees: Schlepptransport zwischen Lelystad und Amsterdam sowie Einsatz des Pontons
FaraFlash: Ermittlung der Abmessungen und des Gewichts der „Batavia“ sowie Entwurfsplanung der Tragkonstruktion
Kuperus & Gardenier: Überprüfung der Abmessungen und des Gewichts sowie Beratung zur Tragkonstruktion und zu empfindlichen Stellen des Schiffes
Q3 Heavy Lift: Ausarbeitung der Tragkonstruktion und des Transports mit SPMTs, einschließlich des Abfahrens vom Ponton, das Anheben und das Aufsetzen auf das Fundament
Anton Bouw- en Betontechniek: Errichtung des Betonfundaments
Niron Staal: Bau der Stahltragkonstruktion, in die die „Batavia“ eingebettet wird.

Darf ich bei der Abreise nach Amsterdam und bei der Rückkehr nach Lelystad dabei sein?

Wir verstehen, dass viele Menschen diese besonderen Momente gerne miterleben möchten. Ob und wo Zuschauer beim Abflug nach Amsterdam und bei der Rückkehr nach Lelystad anwesend sein dürfen, wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Dabei sind wir von der endgültigen Planung, den Sicherheitsvorkehrungen und den Rahmenbedingungen der Operation abhängig.
Sobald weitere Informationen zu Zeiten, Orten und Möglichkeiten zur Verfolgung des Transports vorliegen, werden wir diese auf dieser Seite und über unsere anderen Kanäle bekannt geben.

Batavia aan land

Über die „Batavia“

Die „Batavia“ ist eine originalgetreue Nachbildung des VOC-Schiffs „Batavia“ aus dem Jahr 1628. Das Schiff wurde zwischen 1985 und 1995 in Lelystad unter der Leitung des Schiffbaumeisters Willem Vos gebaut. Über 600 junge Menschen wirkten während ihrer Berufsausbildung am Bau mit. Seitdem hat sich die „Batavia“ zu einer Ikone von Lelystad entwickelt, und das Schiff wurde von etwa fünf Millionen Menschen besichtigt. Mit der Aufstellung an Land beginnt eine neue Phase, in der die „Batavia“ für künftige Generationen erhalten bleibt.

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